Gute Texte sind heutzutage für Selbstständige, die online gefunden werden wollen, essenziell. Nur wenn du online gefunden wirst, erhältst du Aufträge oder verkaufst Produkte. Deine Texte zeigen deine Expertise und deine Persönlichkeit. Sie sind Visitenkarte, Arbeitsprobe und Verkaufsgespräch zugleich. Und trotzdem sollen sie nicht zu sachlich oder werblich klingen, sondern sympathisch, hilfreich und unterhaltsam sein. Ein ganz schöner Spagat.
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Finde heraus, wie du gute und überzeugende Texte schreibst, ohne Angst vor Schreibblockade haben zu müssen. Keine Angst: Du kannst es lernen. Texten ist Handwerk und keine Hexerei.
Was einen guten Text ausmacht, kannst du in meinem Blogartikel „Klarheit, Verständlichkeit, Relevanz, Wortwahl und Stil – Schlüssel für bessere Texte“ nachlesen.
Oder du holst dir meine Checkliste für gute Texte und die Checkliste für bessere Überschriften.
Wir lieben einzigartige Webtexte. Sie zu schreiben, ist allerdings gar nicht so einfach. Onlinetexte gehorchen anderen Regeln als Offlinetexte. Warum? Weil die Rahmenbedingungen andere sind. Wenn wir online lesen, dann haben wir weniger Zeit und werden stärker abgelenkt. Lediglich zwei bis fünf Sekunden entscheiden darüber, ob wir online weiterlesen. Denn wir nehmen uns nicht vor, zu lesen. Wir machen das zwischendurch. Wir springen hin und her zwischen Webseiten, Text und Bildern. Deine Texte fürs Web müssen deswegen speziell dafür geschrieben werden.
Die gute Nachricht: Du kannst es lernen, gute Texte für deinen Auftritt im Netz zu schreiben. Wie das geht?
1. Kurze, einfache Sätze
Kurze Aufmerksamkeitsspanne – kurze Sätze. So einfach ist das. Knackig und leicht verständlich muss die Websprache sein. Denn kleine Häppchen verdaut unser Hirn leichter.
2. Kurze Absätze und Zwischenüberschriften
Wenn du deine Webtexte sinnvoll unterteilst, liest es sich leichter. Mit Zwischenüberschriften wird alles noch übersichtlicher und leserfreundlicher. Natürlich gibt es auch Texte, bei denen längere Abschnitte ok und von Nutzen sind. Dazu zählen beispielsweise Fachtexte, die sich an eine spezielle Leserschaft richten.
3. Positive Begriffe
Negative Begriffe lassen uns stolpern. Wenn du möchtest, dass was Positives von deinem Text hängen bleibt, formuliere positiv. „Probleme“ sind „Herausforderungen“, aus „müssen“ wird „die Chance nutzen“. Übrigens eignet sich das auch als Lebensphilosophie.
4. Ein Gedanke pro Satz
Dann bleiben wir bei hirnfreundlichen, kleinen Häppchen.
5. Ein Thema pro Abschnitt
Ähnliche Regel – gleicher Sinn. Zu viel auf einmal merken wir uns online nicht.
6. Aktive Verben
Aktive Sprache holt den Leser ab und versetzt ihn ins Geschehen. Die Distanz des Passiven fällt weg und das ist gut so. Aus „es wird angenommen“ wird dann „Die Forschung nimmt an“. Aus „Die IT des Kunden wird optimiert.“ wird „Wir optimieren die IT des Kunden.“
7. Strukturierter Text
Dein Text muss logisch aufgebaut sein. Bedeutet: Eine sinnvolle Struktur muss her. Mit den zuvor erwähnten kurzen Abschnitten sollte es kein Problem sein, einen sinnvollen Aufbau hinzubekommen. Einleitung mit Thema, Hauptteil und Schluss sind immer eine gute Wahl.
8. Starke Begriffe
Packe vor allem in den Anfang deines Textes (die ersten drei Sätze) starke Begriffe, die Emotionen und Reaktionen triggern. Schöne Beispiele sind Wörter wie „lieben“, „nützlich“, „Erfolg“, „verblüffend“, „erstaunlich“, „unbedingt“, „kinderleicht“, „einzigartig“, „faszinierend“, „glücklich“, „begeistert“ und „sicher“.
1. Orthografische und grammatikalische Fehler
Nichts wirkt unprofessioneller als Texte mit grammatikalischen oder orthografischen Fehlern. Heute gibt es zahlreiche Programme, die dir dabei helfen, deinen Text Korrektur zu lesen. Nutze sie.
2. Doppelungen
Achte darauf, Wortdopplungen zu vermeiden. Das passiert beim Texten schnell, kann aber ebenso leicht mit entsprechenden Korrekturprogrammen gefunden und beseitigt werden. Es existieren viele gute Synonym-Webseiten. Sogar Textbearbeitungsprogramme bieten dir meist alternative Wörter an.
3. Schachtelsätze
Subjekt – Prädikat – Objekt. Manchmal auch ein kleiner Nebensatz. Aber bitte keine ellenlangen Schachtelsätze. Die bremsen den Textfluss.
4. Lange Absätze
Auch ein No-Go: zu lange Absätze. Oft überspringen Online-Leser beim Textscannen diese ganz. Mehr als 5 Sätze solltest du nicht in einen Absatz packen. Ausnahmen bilden Fachtexte oder Ratgeber. Wenn es sich nicht ganz vermeiden lässt, lockere mit Bildunterbrechungen oder Ähnlichem auf.
5. Fachbegriffe ohne Erklärung
Auf hohem Niveau zu texten, ist für manche Webseiten ok. Für mehr als 90 Prozent aller Websites gilt: wenn schon Fachbegriffe, dann mit Erklärung.
6. Übertriebene Sachlichkeit
Kurz und knackig ist gut, aber 0-8-15 und extrem sachlich ist suboptimal. Das kann die Texter-KI besser. Was deinen Text einzigartig macht, ist der kleine Hauch deines Standpunktes und deiner Meinung, der manchmal durchschimmert. Grundsätzlich gilt: Ein wenig Emotion ist nie verkehrt. Schließlich soll der Text nach dir, einem echten Menschen, klingen. Zeige nicht nur deine Expertise, sondern auch Persönlichkeit.
7. Zu bildhafte Sprache
Auch das Gegenteil ist der Fall: Zu viele Bilder, Vergleiche oder emotional überfrachtete Sprache verwirren und schrecken ab. Im schlimmsten Fall wirkt dein Text sogar unprofessionell. Ein oder zwei Metaphern sorgen für bessere Texte, aber in jedem Absatz eine andere Metapher verwirrt. Also jäte deinen Garten (Text), damit er professionell und gleichzeitig lebendig wirkt.
8. Kontrastarme Schriften
Für das Layout gibt es zahlreiche relevante Punkte. Einer der wichtigsten ist die kontrastreiche Schrift. Hellgrau oder gelb auf weißem Untergrund und dann noch Serifen – das lässt sich einfach schlecht lesen. Erst recht auf kleinen Handydisplays. Je größer der Kontrast und je klarer die Schrift, desto leserlicher.
Nicht jedes Substantiv benötigt ein passendes Adjektiv. Kontrolliere deinen Text und frage dich: Klingt es alleine nicht viel präziser? Oft machen wir diesen Fehler bei Tätigkeitsbezeichnungen wie „unsere fähigen Handwerker“ oder „unsere zertifizierten Experten“. Die Handwerker wären nicht deine, wenn sie nicht fähig wären und die Experten keine, wenn sie nicht zertifiziert wären.
Du musst nicht alle Adjektive streichen, aber ein wenig ausdünnen. Der Text wird dadurch knackiger.
Manche Adjektive kannst du absolut verlustfrei streichen. Dopplungen sind unsexy und machen den Text ohnehin fad. Beliebte Kandidaten dafür sind nichtssagende Füllwörter wie divers, individuell oder flexibel. Wir setzen sie ein, weil wir glauben, der Text klingt damit professioneller – in Wirklichkeit bläht es ihn nur unnötig auf.
Aber Achtung: Manche Sätze klingen ohne Adjektive einfach nicht. Darum prüfe ihren Wert. Wenn du sie nicht streichen möchtest, ersetze sie entweder durch konkrete Beschreibungen – mache aus dem wundervollen Himmel einen azurblauen bzw. wolkenlosen Himmel. Oder formuliere den Satz so um, dass du kein Adjektiv benötigst.
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Hier findest du mehr dazu:
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Mit deinen Social-Media-Beiträgen sorgst du für Sichtbarkeit, Sympathie und Kundennähe. Du findest neue Interessenten und lädst potenzielle Kunden in dein Universum ein. Auch bringst du dich bei Bestandskunden in Erinnerung.
Weist du, wie du mit Instagram-Storys mehr Interaktion erreichst?
Heute ist es für Google wichtig, dass die Inhalte der Seiten, die in den Suchergebnissen weit vorne landen, den Lesern einen Mehrwert bieten. So müssen sie nicht nur zum eingegebenen Suchbegriff passen, der Leser soll auch eine Antwort auf seine Frage erhalten.
Gute Texte gehen nicht nur auf die Suchanfrage selbst ein, sondern auch auf verwandte Themengebiete. Der Leser bekommt somit einen deutlichen Mehrwert geboten.
Wenn du neben den Keywords auch die Suchintention beachtest, also was will der Leser auf der Seite finden (Information, Definition, Produkte zum Kauf, ...), dann bist du auf einem guten Weg.
Deine Webseite ist deine Visitenkarte im Netz. Aber du willst nicht nur gesehen werden, sondern auch Produkte oder Dienstleistungen an den Mann bzw. die Frau bringen. Dafür benötigst du spezielle Texte. Landingpages oder Salespages folgen im Aufbau und der Formulierung der Texte eigenen Regeln. Schließlich willst du effektiv und effizient verkaufen ohne wie ein Marktschreier zu klingen.
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Eine ganz eigene Kategorie sind Über-mich-Seiten, Autorentexte und Klappentexte. Auch wenn es so scheint, als ginge es um dich als Autor, so geht es doch darum, was für den Leser dabei herauskommt. Er will wissen, ob du der oder die Richtige bist. Und warum er deinen Inhalten vertrauen kann.
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Schreibblockade: Prokrastination (meist verbunden mit einem schlechten Gewissen), lustlose Entwürfe, sinnloses Starren auf leere (Bildschirm-)Seiten und ein übervoller Papierkorb. Kennst du das?
Keine Sorge – es gibt Hilfe.
Um Schreibblockaden zu vermeiden, solltest du …
Wenn du doch in einer Schreibblockade steckst, können folgende Maßnahmen helfen: